Projekte Aufbau von Plantagen

Beschäftigung ist eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung eines Landes. Mehr und bessere Arbeitsplätze sowie eine höhere Arbeitsmarktfähigkeit verleihen der Wirtschaft Auftrieb und befähigen die Menschen und ihre Familien, ihr Leben selbstständig zu gestalten.

 

Beschäftigung in all ihren Dimensionen ist seit jeher ein Grundpfeiler der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit.

 

Villa Come Back Interational führte in verschiedenen Partnerländern eine breite Palette an Programmen durch. Dabei geht es nicht nur darum, Arbeitsplätze zu schaffen und zu

sichern, sondern auch, Arbeitsbedingungen zu verbessern und armen Menschen einen besseren Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

 

Die Erkenntnisse aus dieser Arbeit werden uns helfen, sie noch besser anzugehen. Einige Projektkategorien, namentlich solche mit direkten und messbaren Aus-

wirkungen auf die Beschäftigung, erzielen bessere Wirksamkeitswerte als andere. Dies liegt unter anderem an den methodologischen Schwierigkeiten bei der Messung

von Beschäftigung, insbesondere in Bezug auf indirekte und induzierte Beschäftigungseffekte. Wie die Erfahrungen daraus aufzeigen, sind diese Effekte eine wesentliche Rolle spielen, beispielsweise bei Infrastrukturinvestitionen.

 

In Anbetracht mehr oder weniger komplexer Länderkontexte erstaunt es ausserdem nicht, dass die Projekte und Programme in gewissen Regionen wie Asien oder Südamerika wirksamer sind als in anderen, z. B. in Afrika oder im Nahen Osten.

Das bedeutet, dass wir bei der Planung, der Durchführung und dem Monitoring unserer Projekt-Programme den spezifischen kulturellen Kontext und die Herausforderungen eines Landes wie bisher konsequent berücksichtigen müssen. Dabei müssen

wir auch stets der Komplexität der Beschäftigung Rechnung tragen, realistische Ziele formulieren und das Monitoring auf weniger, dafür strategisch relevante

Ziele fokussieren. Zudem müssen wir vermehrt in solide und realistische Marktanalysen investieren, Möglichkeiten zum Ausbau unserer Aktivitäten nutzen und

Synergien zwischen einzelnen Massnahmen anstreben, um nachhaltige Resultate zu erzielen.

Sri Lanka

Thailand

Spanien


VCB Int. mobilisiert seit 2013 private Investitionen in Infrastrukturen durch die Bereitstellung von Entwicklungskapital ganz am Anfang des Projektes, durch Kreditgarantien und durch Darlehen. Die Investitionen zielen auf eine Verbesserung von

Infrastruktureinrichtungen ab. Dadurch wird die Bereitstellung von Dienstleistungen für Arme gefördert, das Wirtschaftswachstum angekurbelt und Armut in Entwicklungs- ländern gelindert.

Eine bessere Infrastruktur stützt die Wirtschaft, indem die Industrie z.B. zuverlässig mit Strom versorgt wird oder Transportsysteme zur Vermarktung von Produkten

leichter zugänglich werden. Dies wiederum generiert, als indirekte Auswirkungen, Wirtschaftswachstum und Beschäftigung. Direkte Beschäftigungseffekte

ergeben sich aus den Arbeitsplätzen, die in der Bauphase, im Betrieb und im Unterhalt der neuen Infrastrukturen entstehen. Es gibt auch sekundäre Auswirkungen auf die Beschäftigung, z. B. wenn eine neue Strasse einen besseren Zugang zu Ortschaften

und Märkten schafft.

Diese Effekte sind allerdings schwer quantifizierbar und werden deshalb nicht

einbezogen. VCB Int.-Infrastruktureinrichtungen sollen mit der Zeit ein gewisses Mass an Eigenständigkeit erreichen, also wirtschaftlich selbstragend werden, gleichzeitig aber auch weiteren Entwicklungszielen dienen. Die Dienstleistungen von VCB Int. sind komplementär zum Privatsektor sein, indem sie nur Unternehmungen unterstützen, die keine kommerzielle Finanzierung erhalten würden.

 

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