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Die Allzweckwaffe aus den Tropen

Moringa – auch bekannt unter den Namen Meerrettichbaum oder Drumstick Tree – ist ein tropisches Gewächs mit hohem Nutz- und Nährwert. In den traditionellen Heilsystemen von Südasien ist Moringa (Moringa oleifera) als Heilpflanze gegen Unterernährung und zahlreiche gesundheitliche Beschwerden bekannt. So soll er für 300 verschiedene Leiden brauchbar sein, die meist mit Stoffwechselkrankheiten, oxidativem Stress, Entzündungen, Wunden, Infektionen oder Schmerzen verbunden sind. Bei uns schätzt man die Pflanze wegen des hohen Antioxidantienanteils zur Entgiftung und als Anti-Aging-Mittel. Aber erst seit 2001 interessiert sich die Forschergemeinde aus Asien und Afrika für das Allround-Talent und es liegen erste Erkenntnisse zur Wirkung von Moringa vor. Vertrieben werden die Moringablätter als Tee oder auch das Blattpulver als Nahrungsergänzungsmittel.

 

Wogegen hilft Moringa?

Moringa gegen Diabetes und hohe Fettwerte

Moringa enthält einen ganzen Cocktail an Inhaltsstoffen, schon alleine das deutet auf interessante Eigenschaften hin. Einige der Inhaltsstoffe sind auf ihre Wirkungen bereits gut untersucht. Erfolgreiche Versuche am Menschen liegen mit dem Blattpulver bei Diabetes II und Hypercholesterinämie vor. Unbestritten enthalten die Blätter zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe (wie Kalzium und Kalium), Spurenelemente (wie Eisen und Zink), Nährstoffe (wie Protein und Öl), was vor allem bei Unter- und Mangelernährung relevant ist.

 

Heilwirkung von Moringa bei Diabetes Typ 2

Moringa Blätter sind ein traditionelles Mittel gegen Diabetes (Typ2), was auch durch den Tierversuch belegt ist.

Ebenso waren erste Vorversuche bei leichtem Diabetes mit menschlichen Probanden positiv (unter 100 Teilnehmer). Zum Einsatz kamen der Extrakt aus den Blättern, aber auch die Blätter direkt (50 g) oder Moringa-Blattpulver in Tablettenform (8 g Pulver in Tabletten).

  1. als Wirkstoff gilt unter anderem das Alkaloid Moringinin.
  2. dass Quercetin aus Moringablättern bei Diabetes positiv wirkt, ist bereits bekannt. Der Stoff schützt   bei Diabetes die Pankreaszellen, die Augen (Linsen) und reduziert den oxidativen Stress.
  3. Chlorogensäure – die übrigens auch in Kaffee vorkommt
  4. erhöht die Insulinausschüttung, sowie die Sensibilität für Insulin und damit die Zuckeraufnahme aus dem Blut. Nebenbei reduziert sie die Zuckeraufnahme im Darm. Beides führt zu einem sinkenden Blutzucker.

Blutfette sinken durch Moringablätter

Auch bei der Behandlung von entgleisten Fettwerten kann das Pulver aus Moringa-Blättern punkten.

Der Tierversuch lässt vermuten, dass neben Cholesterinwerten auch die Neutralfette (Triglyceride) ansprechen dürften. Moringa wirkte dabei ebenso gut wie Statin- Medikamente, die üblichen pharmazeutischen Cholesterinsenker. Sogar arteriosklerotische Gefässveränderungen liessen sich bei den Tieren rückgängig machen. Als einer der Mechanismen wurde vorgeschlagen, dass der Inhaltsstoff β-Sitosterol sowie die Ballaststoffe die Cholesterinresorption im Darm unterdrücken könnten. Auch die Chlorogensäure senkt Cholesterin und Neutralfette im Blut, was bereits in anderen Zusammenhängen untersucht wurde.

 

Da die Tierversuche vielversprechend abschlossen, ist Moringa-Pulver jetzt auch am Menschen getestet worden. Es ergaben sich insgesamt mehrere positive Entwicklungen, auch bei Diabetikern. So fielen die Cholesterinwerte (Gesamtcholesterin, LDL, VLDL), während beim „guten“ Cholesterin eine steigende Tendenz verbucht wurde. Dieser ermutigende Befund muss noch umfassender untersucht werden.

 

Bluthochdruck

Extrahiert man die Früchte, Rinde oder Blätter des Moringabaums mit einer alkoholischen Lösung, erhält man ein im Tierversuch blutdrucksenkendes Medikament.

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