Moringa oleifera DIE NAHRHAFTESTE PFLANZE DER WELT

Über den Baum Moringa oleifera und die universelle Nutzbarkeit seiner Pflanzenteile gibt es in Form von wissenschaftlichen und populären Zeitschriftenartikeln, Internetbeiträgen und Buchveröffentlichungen eine für den Laien schier unüberschaubare Anzahl. Es würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen, auch nur zu versuchen, diese Informationen zusammenfassend darzustellen. Interessenten mögen sich bitte selbst auf die Suche machen und die für sie passende Informationsquellen herausfinden.

 

Folgende Erstinformationen möchten wir unseren Kunden nicht vorenthalten. Sie stammen aus dem bereits oben genannten Standardwerk über Moringa oleifera von Claus Barta die gleiche Menge Moringa-Pulver enthält:

  • 17 x mehr Calcium als Kuhmilch (Vorzugsmilch)
  • 1,3 x mehr essenzielle Aminosäuren als Eier
  • 6 x mehr Alpha-Linolensäure (3) als Linolsäure (6)
  • 1,9 x mehr Ballaststoffe als Weizen-Vollkorn
  • 8,8 x mehr Eisen als ein Rinderfilet (Lende)
  • 6 x mehr herzschützende Polyphenole als Rotwein
  • 4,7 x mehr Folsäure als Rinderleber
  • 4,5 x mehr Vitamin E als Weizenkeimlinge
  • 1,3 x mehr Zink als ein Schweineschnitzel
  • etwa soviel Vitamin C wie ein Obstsalat
  • 2,2 x mehr Magnesium als Braunhirse
  • 37 x größere antioxidative Aktivität als Weintrauben
  • 6,9 x mehr Vitamin B1 und B2 als Hefe
  • 2,4 x mehr Beta-Carotin als Karotten
  • 3,4 x mehr Kalium als eine Banane
  • 2-3 x mehr augenschützendes Lutein als Grünkohl

Diese Analysedaten des Blattpulvers wurden mit den Nähr- und Vitalstoffangaben von 1058 Lebensmitteln verglichen. Zur Gegenüberstellung wurde das Ernährungs-Informations-System der Universität Hohenheim genutzt.


Moringa Oleifera der Wunderbaum für ein besseres Leben

MORINGA" oder auch "ROTE MORINGA" genannt, weil sie rote Stiele und Zweige hat und auch die Blüten eine andere Färbung aufweisen! Auch bei den Inhaltsstoffen sind nachweislich noch höhere Werte gemessen worden, als bei den grünen Moringa Oleifera, was schon kaum mehr möglich schien!

 

Auf unserer Plantage in Matoès in Brasilien, verfügen wir über 2500 Bäume, welche ein relatives langsames Wachstum verfügen. Anfangs dachten wir, dass diese Moringa Bäume keineswegs überleben, jedoch nach einem Zeitraum von 12 Monaten, zeigte sich die Geduld zur Natur von der Sonnenseite und wir verfügen rote Moringa.

Nach unseren örtlichen fachlichen Abklärungen, sind wir stolz auf unsere roten Moringa Oleifera Bäume. Der hohe Anteil an Mineralien in der Bodenbeschaffenheit, trägt einen wichtigen Bestandteil bei, dass sich dieses Wunder der Natur uns beschenkt.     

Biophysikalische Grenzen

Höhe über Meeresspiegel: 0 - 1000 m

Durchschnittliche Jahrestemperatur: 12° bis 40° C

Durchschnittlicher jährlicher Niederschlag: mindestens 500 mm

 

Bodentyp

Ein an viele Böden angepasster Baum, aber in gut entwässertem Ton oder Ton/Lehm ohne Wasserrückstau geht es ihm gut. (Bemerkung von anamed: wir finden ihn meist in sandigen Böden!). Er bevorzugt eine neutrale bis leicht saure Bodenreaktion, aber er wurde kürzlich erfolgreich auf den pazifischen Atollen eingeführt, wo die Höhe des pH-Wertes 8,5 beträgt.

 

Natürlicher Lebensraum

Indien, Malaysia, Oman, Katar, Saudi Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Jemen. Geografische Verbreitung: Afghanistan, Bangladesch, Benin, Burkina Faso, (Ergänzung von Institute Water for Afrika: Burundi), Kamerun, Tschad, Eritrea, Äthiopien, Gambia, Ghana, Guinea, Haiti, Indonesien, Iran, Kenia, Kiribati, Liberia, Mali, Marshallinseln, Mauretanien, Myanmar, Nepal, Niger, Nigeria, Nordmarianen, Pakistan, Philippinen, Senegal, Sierra Leone, Sudan, Tansania, Thailand, Togo, Uganda, Vietnam, Sansibar

 

Reproduktive Biologie

Die doppelgeschlechtigen schräg gestielten, achselständigen heteromorphen Blüten werden stark fremdbestäubt infolge von Heteromorphismus. Man fand, dass die Carpenter Bienen (Xylocopa latipes und X. pubescens) die verlässlichsten und am meisten geeigneten Bestäuber sind. Es wurde beobachtet, dass auch die Nektarvögel Nectaria zeylanica und N. asiatica aktive Bestäuber sind.

 

Vermehrungsmethoden

M. Oleifera wird leicht durch Stecklinge und Samen vermehrt. Die Samen können entweder direkt oder in Behältern ausgesät werden. Es ist keine Vorbehandlung des Samens notwendig und die Samen keimen ohne weiteres in 1 - 2 Wochen. Pflanzen, die aus den Samen treiben, erzeugen Früchte unvorhergesehener Qualität; in diesem Fall hilft eine Veredelung durch Aufpfropfen. Erfolgreich gepfropfte Bäume beginnen in 6 Monaten zu tragen und geben weiterhin 13 Jahre lang einen guten Ertrag. Bei der Stecklingsvermehrung werden Stecklinge vom Stamm gewöhnlich bevorzugt, weil sie leicht Wurzeln schlagen. Wird der Moringabaum wegen seiner Wurzeln angebaut, werden die Samen manchmal in Reihen wie Gemüse gepflanzt.

 

Der Baum

Der Moringa Oleifera stammt ursprünglich aus Indien, wo er am Fusse des Himalayagebirges wächst. In den alten Veden wurde vor 5000 Jahren schon über Moringa berichtet und die Ayurveda spricht davon, dass Moringa über 300 Krankheiten heilen könne. Im Laufe der Jahrhunderte hat Moringa sich über die tropischen und subtropischen Regionen der Erde verteilt, wo er inzwischen in viele Länder kultiviert und als Gemüsepflanze angebaut wird. Moringa hat sich auch im Laufe der Jahrhunderte an seine Umgebung angepasst und es sind inzwischen 13 Arten von Moringa bekannt. Die bekannteste Art ist jedoch der Moringa oleifera, mit der wir uns hauptsächlich hier beschäftigen wollen. Der Baum (Pflanze) wächst bis zu 30 cm im Monat und kann in einem Jahr ein Höhe von bis zu 4 Metern erreichen. Fast unendlich scheinen die Verwendungs- und Nutzungsmöglichkeiten in vielen Bereichen des täglichen Lebens. In den Herkunftsländern dient er seit mehreren tausenden von Jahren als

Nahrung, Medizin und Energiequelle. Erstaunlicherweise sind alle Teile des Baumes zu nutzen und die einheimischen Kulturen aller Länder, in denen Moringa wächst haben unabhängig voneinander die positiven Eigenschaften von Moringa für ihr Wohlbefinden entdeckt und angewandt.

 

• Blätter: Nahrungsmittel (frisch oder getrocknet)

• Blüten: Gewürz, Bienenzucht, Medizin

• Früchte: Nahrungsmittel

• Samen: Nahrungsmittel, Öl, Wasserreinigung, neue Anpflanzung

• Rinde: Medizin, Seilherstellung, Papierherstellung

• Wurzeln: Nahrungsmittel, Medizin

• Ganze Pflanze: Tierfutter, Biomasse für alternative Energie

• Die „Abfallprodukte“: Bodenverbesserer und Biodünger, Tierfutter

>> Moringa als Tierfutter